| 1.
Koalitionskrieg 1792 – 97
Er führt zum Ende der alten Eidgenossenschaft. |
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| 1791 |
Österreich und Preussen schliessen ein antifranzösisches Bündnis. |
| 20. April 92 |
Die Girondisten setzen eine Kriegserklärung an Österreich durch. In der Kanonade von Valmy werden die Preussen besiegt, und die Franzosen besetzen Belgien. |
| 1793 |
England, Spanien, Portugal, Holland und die meisten deutschen und
italienischen Staaten schliessen sich nach der Hinrichtung
Ludwigs XVI. der Koalition an. |
| 1795 |
Holland wird besetzt und zur Batavischen Republik. Die Franzosen marschieren in Spanien ein.
Im Frieden zu Basel am 22. Juli 95 scheidet Spanien bis auf weiteres
aus. |
| 1796 |
Napoleon wird zum General der Italien-Armee
ernannt. Er erobert ganz Norditalien und den Kirchenstaat. Es entsteht die Cisalpinische Republik. |
| 1797 |
Napoleon marschiert in Österreich ein und gelangt bis Leoben
nördlich von Graz. |
| 17. Okt. 97 |
Friede von Campo Formio: Österreich scheidet fürs erste
ebenfalls aus der Koalition aus. Belgien und die Lombardei werden französisch, Venedig österreichisch. |
| 1798 |
Napoleon unternimmt Raubkriege
zur Finanzierung eines Zuges nach Ägypten, auch gegen die Schweiz: |
| Jan. 98 |
Einmarsch der Franzosen in Genf und in der Waadt, noch unter dem
Jubel der Bevölkerung. In den Untertanengebieten der Schweiz werden Freiheitsbäume errichtet.
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| 2. März 98 | Solothurn und Freiburg werden überrollt. |
| 5. März 98 |
Einmarsch ins politisch gespaltene Bern, der Widerstand ist
chaotisch.
Sie plündern die gutgefüllten eidgenössischen Staatskassen. |
| 27. April 98 |
Die Franzosen rücken in Zürich ein.
Und so nach und nach erobern sie sich die Herrschaft über die
zentralen Alpenpässe… |
| 12. April 98 |
Ausrufung der Helvetischen Republik
in Aarau durch 121 Abgeordnete aus AG, BS, BE, FR, VD, LU, BE, SH, SO und ZH. 1200 französische Soldaten überwachen sie dabei. GE, NE, Biel, der Jura und Mulhouse - das Elsass war bis 1798 zugewandter Ort der Alten Eidgenossenschaft - werden von Frankreich annektiert. Das Veltlin, Bormio und Chiavenna haben sich schon im Juni 1797 von der Bündner Herrschaft losgesagt und sich der Cisalpinischen Republik angeschlossen. Graubünden bleibt bis zur Eroberung im 2. Koalitionskrieg unabhängig. Die föderalistische Struktur der Schweiz wird völlig eliminiert.
Ein „Direktorium“ nach französischem Vorbild regiert bis 1803 die
Schweiz. |
| 19. Aug. 98 |
Die Schweiz muss ein Offensiv- und Defensivbündnis mit Frankreich abschliessen und wird so in den 2. Koalitionskrieg hineingezogen. UR, GL und SZ nehmen die Helvetische Verfassung erst an, als sie von der französischen Übermacht am Etzel, bei Schindellegi und Rothenthurm geschlagen werden.
Nidwalden wehrt sich bis zuletzt. |
| 9. Sept. 98 |
Stans wird blutig erobert und geht in Flammen auf.
Pestalozzi betreut in Stans die
Kriegswaisen. |
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Die Härte der Besetzungsarmee führt in der ganzen Schweiz zu namenlosem Elend. Innenpolitisch liefern sich Unitarier und Föderalisten erbitterte Kämpfe. Bis 1803 folgt Staatsstreich auf Staatsstreich. Das Land versinkt in Chaos und Bürgerkrieg.
Zürcher Flugblatt: Die politische
Schaukel |
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