Die Rokokokirche von 1782
erbaut von Joh. Jak. Haltiner

Da die Kirche von Anfang an als reformierte Kirche konzipiert worden war,
gibt es keine Ostausrichtung auf einen Chorraum mit Altar.

Ihr Oval ist ein heller, festlicher Predigtraum mit einem Taufstein in der Mitte.
Die Taufe findet im Zentrum der Kirche statt, nicht mehr in einem separaten Baptisterium.

Die weit gewölbte Decke wird von keiner Säule gestützt.

Haltiner hat sie an einer Brücke befestigt, die sich über den Kirchenraum spannt und deren Pfeiler beim Turm und auf der gegenüberliegenden Schmalseite verankert sind. Wenn man in den "Himmel" - den Dachboden - hinaufsteigt, sieht man die Brücken-konstruktion sehr deutlich.
 

Die eleganten Stukkaturen schuf der Vorarlberger Andreas Moosbrugger.




Taufstein
Der Schwan auf dem Wappen steht auf dem Fraumünsterpfeil.




1874 wurden zwei wuchtige Freskengemälde gestiftet von Julius Stapfer.
Bei der letzten Kirchenrenovation 1976
wurden deren gewichtige Holzrahmen wenigstens hell überstrichen.

1883 stifteten die Erben von Julius Stapfer auch noch die holzgeschnitzte Kanzel.




Aussenansichten 1782 und 2005:


 

zurück      Kirchturmbrand 1875