Die Entstehung des Zürichsees
vor rund 10 000 Jahren

Nach dem Rückzug des Linthgletschers entstanden im Zungenbecken ein riesiger See
und als Seitenmoränen der Pfannenstiel und die Zimmerbergkette mit dem Horgenberg.

Die Sihl wurde zu einem neuen Lauf gezwungen.
Ursprünglich floss sie aus der Gegend von Schindellegi gegen Richterswil.

Zeichnungen von Willi Stäheli,1970

Die Gletscher zogen sich nicht kontinuierlich zurück.
Es gab Phasen des Stillstands, in denen sich grössere Endmoränen bildeten:

In Zürich zieht sich ein Hügelkranz von der Kirche Enge über den Lindenhof zur Hohen Promenade.
Bei Rapperswil teilt eine Endmoräne den See heute in zwei Teile.

Ursprünglich reichte der See bis Chur.
Später füllten ihn die Flüsse mit ihrem Geschiebe auf.


 

So wurden der Walensee und der Zürichsee getrennt:

Die Linthebene entstand sehr spät.
Ums Jahr 610 soll Gallus bei Tuggen ein Götzenbild in den See geworfen haben.



Vor der Linthkorrektion (1807-22) durch Johann Conrad Escher (1767-1823)
war die Linthebene ein sumpfiges Malariagebiet.
Dörfer und Verkehrswege duckten sich an die Hänge.

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